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Neben Kakaobohnen gibt es noch verschiedene andere Zutaten, die für den Endpreis von Schokolade von Bedeutung sind. Die Elfenbeinküste und Ghana machen zusammen mehr als 60 % der weltweiten Kakaoproduktion aus. Hier wird der Mindestpreis, der den Kakaobauern gezahlt wird, jährlich von der Regierung festgelegt. Alles, was darüber hinausgeht, hängt von Angebot und Nachfrage ab. Jährlich werden die Qualität und das Volumen der Ernte berücksichtigt, um den Preis für Kakao festzulegen. Die Kakaobohnen werden unter anderem in London auf dem Terminmarkt angeboten. Der aktuelle Preis beträgt pro Tonne (Stand: 7. August 2023) 2714 GBP. Vor einem Jahr (7. August 2022) lag der Verkaufspreis für Bohnen noch bei nur 1719 GBP. Leider bedeutet ein höherer Preis für Kakaobohnen nicht automatisch, dass die Kakaobauern auch mehr Geld in der Tasche haben. Zum großen Teil stecken die wirklich großen Schokoladenhersteller, also die Sammel-, Import- und Verarbeitungsunternehmen, die Differenz in ihre eigene Tasche.
Aber nicht nur der Preis der Kakaobohnen bestimmt den weltweiten Verkaufspreis von Schokolade. Schokolade besteht nämlich aus vier Grundzutaten: Kakaomasse, Kakaobutter, Milchpulver und Zucker. Alle vier Zutaten haben einen großen Einfluss auf das Endprodukt. Es kommt vor, dass Kakaobohnen historisch teuer sind, aber der Preis der fertigen Schokolade kaum oder gar nicht steigt. Weil Zucker zu diesem Zeitpunkt günstig ist. Andererseits kann es auch sein, dass der Preis für Milchpulver (aus Europa) beispielsweise aufgrund von Knappheit enorm steigt. Denken Sie dabei an die Corona-Zeit oder den Krieg in der Ukraine. Es ist klar, dass die Nachfrage nach Schokolade weiterhin steigt, wodurch auch der Preis steigt. Natürlich haben auch Transport, Verpackung und nicht zuletzt Energie einen großen Einfluss auf das Endprodukt. Wenn man bedenkt, dass die Zutaten für Schokolade aus Dutzenden verschiedener Länder stammen, liegt der Einfluss von Transport und Energie auf der Hand.
Einige Beispiele für Länder, aus denen Zutaten stammen: Kakaobohnen kommen hauptsächlich aus Westafrika (Ghana und Elfenbeinküste). Aber auch aus Asien (Indonesien) oder Südamerika (Ecuador, Dominikanische Republik) . Milch und Zucker kommen meist aus Europa, außerdem stammt die bekannteste Vanille aus Madagaskar und Soja oft aus Asien (immer öfter aber auch aus Europa).
All diese Faktoren können dazu führen, dass der Preis für Schokolade jährlich stark schwankt. Natürlich wird der Preis in erster Linie von Angebot und Nachfrage bestimmt, aber sicherlich auch von den Marketingzielen, die sich die wirklich großen globalen Akteure selbst setzen. Sie sind es, die häufig die Verkaufspreise für Schokolade diktieren oder zumindest stark beeinflussen. Wenn diese Akteure (unter gegenseitiger Beobachtung) beschließen, den Verkaufspreis trotz steigender Preise stabil zu halten und die sinkende Verkaufsmarge aus eigener Tasche zu bezahlen, folgt der Rest des Marktes in der Regel diesem Beispiel. Aber irgendwann müssen auch diese großen Akteure unter dem Druck ihrer Aktionäre ihre Preise erhöhen.
Dies wird Mitte 2023 der Fall sein. Fast alle Akteure auf dem globalen Schokoladenmarkt erhöhen ihre Verkaufspreise. Derzeit befindet sich der gesamte Schokoladenmarkt in einer sogenannten „perfekten Sturmphase“; alle Anzeichen deuten auf Preisinstabilität hin. Kakao, Zucker, Milchpulver und Transport ... alles steht unter erheblichem Preisdruck. Manchmal, insbesondere bei den sehr großen Markenherstellern, wird der Preis nicht sichtbar erhöht, sondern der Markt „ausgetrickst”. Eine Preiserhöhung wird dann durch die Verringerung des Gewichts pro Verpackung verschleiert. Das ist für uns ein „fernes Problem”; wir machen niemals Zugeständnisse beim Gewicht unserer Produkte oder bei der Qualität unserer eigenen Schokoladenrezepte.
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